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Auch die Unterwasserwelt bietet eine Fülle von Leben. In den Korallenriffs tummeln sich die prächtigsten Fische, die in allen Farben schillern. Papageienfische, Seesterne und Seeigel sind dort ebenso zu endecken. Was unbedingt erwähnt werden muss, ist Costa Ricas Afro-Karibische Kultur, die sich nicht nur in der kreolischen Kochkunst, sondern auch in der spezifischen Musik und der Sprachform ausdrückt. Die Hälfte der nördliche Karibikküste wird immer wieder unterbrochen von Palmhainen und Flussmündungen. Hier baden zu gehen ist gefährlich. Das Wasser bietet viele Strömungen und Untiefen, doch zum Fischen kann es kaum einen besseren Ort geben. Die Vegetation ist einfach gewaltig. Im nördlichen Teil der Karibik finden sich viele und langgezogene Wasserwege, die gesäumt sind von Urwaldriesen und dichtem, undurchdringlichem Dschungel. Tausende von Vögeln haben hier ihre Nistplätze, im immergrünen Urwald tummeln sich Brüllaffen, Krokodile und Faultiere nebeneinander. Hier oben, in diesem Karibikabschnitt, ist der Tortugero Nationalpark. Er ist einer der Weltwichtigsten Eiablageplätze für die gefährdeten großen grünen Meeresschildkröten. Ein naturkundiger Führer wird sie zwischen Juni und Oktober gerne in der Nacht an die Eiablageplätze bringen, damit Sie dieses einzigartige Schauspiel verfolgen können. Auch eine Bootstour durch die Kanäle Tortugeros ist nicht nur für Naturliebhaber ein besonderes Ereignis. Korallenriffe, Fischgründe und Regenwald vervollständigen die malerische Küste des südlichen Karibikteils. Wunderschöne helle Strände lassen die Postkartenidylle zur Wirklichkeit werden. Hier finden sich die besten Bademöglichkeiten. Und Schnorcheln zwischen dem Korallenriff, bei Cahuita etwa, ist ein besonderes Erlebnis und Naturschauspiel, das man nicht versäumen sollte.
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